Topvorbereitet fürs Internationale Turnier

Mit einem vierten Workshop haben die Schachschüler der Schule Grumbrechtstraße die Vorbereitung für die „1. Internationalen Janggi-Open“ abgeschlossen, die am 14. Oktober im Johannes Brahms Konservatorium veranstaltet werden.

Der Vorbereitungs-Workshop fand im Hamburg-Haus beim Schachclub Union Eimsbüttel statt. Wie schon im vorherigen Workshop stand auch dieser wieder unter der Leitung von Uwe Frischmuth und Jürgen Woscidlo, dem Leiter der Schachgruppe an der Schule Grumbrechtstraße.

Unter den fünf Teilnehmern war Valentino Americo von der Schule Grumbrechtstraße mit sieben Jahren der jüngste. Ebenfalls wieder dabei war Sandy Reckleben aus dem Norden Hamburgs. Im Mittelpunkt des Workshops standen die sogenannten „36 Strategeme“. Als Strategem wird nicht nur im Schach eine List, ein Trick oder eine manipulative Aktion bezeichnet. Die 36 Strategeme sind in China Allgemeingut, werden in der Schule gelehrt und sogar als Cartoons gedruckt. Das erste Strategem lautet beispielsweise: „Den Kaiser täuschen und das Meer überqueren“.

Im Verlaufe der Übungspartien gab es einige bemerkenswerte Duelle. So zum Beispiel das zwischen Kerem Kuruca und Jürgen Woscidlo. Der Schachgruppenleiter hatte beim vorherigen Workshop dreimal in Folge verloren, diesmal zog Kerem mit 1:3 den Kürzeren.

Am Ende des fünfstündigen Workshops gab es noch die ein oder andere Partie des bei den Schülern äußert beliebten „Russischen Festungsschachs“. Hier spielte das Team Kerem Kuruca mit Valentino Americo gegen Adriano Americo und Jürgen Woscidlo. Nach einem spannenden Spiel gewann letzteres Team die Partie.

Schachgruppenleiter Jürgen Woscidlo zog folgendes Resümee: „Aus den gespielten Übungs-Partien ergaben sich genau die Fragestellungen, die im Turnier über Sieg und Niederlage entscheiden werden. Wichtig ist, dass die Teilnehmer immer die 36 Strategeme im Hinterkopf behalten!“

 

 

Schach: Zum 3. Janggi-Workshop über die Elbe

Die Schachgruppe der Schule Grumbrechtstraße war auf Reisen: Nachdem die ersten zwei Janggi-Workshops im Gemeindehaus der evangelischen Kirche Sinstorf stattgefunden hatten, mussten die Schachspieler aus der Schule Grumbrechtstraße zur dritten Auflage den Weg über die Elbe antreten. Im Johannes-Brahms-Konservatorium in Othmarschen konnte die Heimfelder Schachgruppe schon mal den Ort kennenlernen, an dem am 14. Oktober die „1. Internationalen Janggi-Open“ stattfinden werden. An dem Turnier werden europäische und internationale Spitzenspieler teilnehmen – und die Schule Grumbrechtstraße ist mittenmang dabei!

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Wir haben jetzt Schulkleidung!

Wir haben zum Schuljahr 2017/2018 neue Schulkleidung eingeführt. Der Elternbeirat und die Schulleitung haben über dieses Projekt in den verschiedenen Gremien diskutiert und die Einführung der Schulkleidung beschlosssen. Der Kauf und das Tragen der Schulkleidung sind freiwillig.

Gemeinsam mit unserem Partner PLANFEE haben wir eine Kollektion für den Schulalltag zusammengestellt. Die neue Schulkleidung umfasst zur Zeit T-Shirts, Polo-Shirts, Sweater und auch Collegejacken. Jeweils passend zu unseren neuen, fröhlichen Logofarben und klassisch in Dunkelblau. Alle Textilien werden mit unserem neuen Logo weiß bestickt.

Die Schulkleidung soll die Identifikation mit der Schule fördern und das Wir-Gefühl stärken.

Weitere Information und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

Stimmungsvolle Präsentation eines lebendigen Unterrichts

200 Kinder, jeweils mit einer afrikanischen Djembe-Trommel in der Hand, sitzen auf der Bühne. Die Konzentration und die Begeisterung ist ihren Gesichtern anzusehen. Schwungvoll präsentieren sie Lieder, die von afrikanischen Klängen inspiriert sind. Am Freitag, dem 07.07.2017 konnte man diese Aktion in der Schule Grumbrechtstraße erleben. Der Leiter, Bernhard Heitsch, hatte zuvor eine Woche lang mit den Kindern verschiedene Rhythmen geprobt. Als Rahmen diente die  Geschichte einer Djembe-Trommel, die sich aus ihrem Geburtsort an der afrikanischen Westküste auf den Weg macht, neue Lieder, Rhythmen und Tänze kennenzulernen. Die Kinder waren alle als Tiere verkleidet und führten ihre Tierlieder einem begeisterten Publikum vor.

Dies war zugleich die erste Veranstaltung in der neuen Mensa der Schule, die einen wirklich ansprechenden und würdigen Rahmen bot. Für das Bühnenbild hatten Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen Transparente mit afrikanischen Motiven gestaltet.

Parallel fand die sogenannte Projektpräsentation statt. Projektunterricht ist ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichtes an der Schule Grumbrechtstraße. Dazu gehören Projekte, die das Schuljahr begleiten,  und auch Projektwochen.

Arbeitsergebnisse und -prozesse der  Projekte aus dem letzten Schulhalbjahr wurden an diesem Tage Eltern, Großeltern und der Öffentlichkeit  präsentiert. Es wurde  erklärt, ausgestellt, vorgeführt und mitgemacht, z. B. zu den Themen Wasser, Klima  und Erde. Sehen! Staunen! Erleben! – So kann man den Nachmittag zusammenfassen.

Dorothee Walser-Riepen

 

 

 

 

 

 

Hamburg macht Schule: „Interessen als Ausdruck von Vielfalt berücksichtigen“

Der Artikel „Interessen als Ausdruck von Vielfalt berücksichtigen – Interessenbasiertes Lernen in verschiedenen Unterrichtsformen gestalten“ ist nun in der aktuellen Ausgabe von „Hamburg macht Schule“ 02/2017 erschienen. Verfasst wurde der Beitrag von Nancy Riewoldt, die seit 2014 Lehrerin an der Schule Grumbrechtstraße ist.

Zum Lesen des gesamten Artikels bitte auf das Bild klicken.
  • Die komplette Ausgabe von „Hamburg macht Schule“ können Sie hier herunterladen (PDF , 3,5 MB)

Schach-Jahresabschlussturnier

Ein ganz besonderes Highlight ist das alljährliche Jahresabschlussturnier der Schachspieler und -spielerinnen an der Schule Grumbrechtstraße. Bei der vierten Auflage des Turniers gingen 37 Aktive in der Pausenhalle der Schule an den Start. Gespielt wurde in den Kategorien Schach (Anfänger und Fortgeschrittene) sowie Quattro Schach (Russisches Festungsschach und Vier-Personen-Schach).

Beim Schach bildete das Anfängerfeld die größte Teilnehmergruppe, während die Gruppe der Fortgeschrittenen mit sechs Spielern überschaubar war.

  • Beim Quattro-Schach treten jeweils zwei Zweierteams gegeneinander an. In dieser Kategorie spielten Ananya Mathapati und Walina Welch gegen das Duo Anshu Kashyap und Adithya Kakalur. Lange Zeit stand dieses Match auf des Messers Schneide; bis Anshu und Adithya die materielle Oberhand und somit das Match für sich entscheiden konnten.
  • Beim russischen Festungsschach spielte das Team Adriano Americo und Elefterios Petridis gegen Florian Lorenzen und Ian Meinköhn. Nach harten Ringen entschied auch hier die Feinwertung: mit drei Punkten Vorsprung siegte das Team mit Ian und Florian. In den folgenden Stichkämpfen setzten sich Ian und Florian durch. Anshu und Adithya erreichten den zweiten Rang vor Adriano und Elefterios.
  • Bei den Anfängern legte Vindhya Srinivasa einen fulminanten Durchmarsch hin und landete auf dem ersten Platz bei den Anfängern. In diesem Feld lagen die Punkte so nah bei einander, dass es Stichkämpfe um die Plätze eins bis drei gab. Rang zwei ging schließlich an Fuhr Kerim Kurucar, dritter wurde Bogdan Stratan, was ein echte Überraschung war. Ebenfalls auf Rang drei kam Isaios Gerdes, fünfter wurde Samuel Nuneß. Er spielte ein tolles Turnier und kämpfte auf dem Brett mit viel Umsicht und taktischem Geschick.
  • Bei den Fortgeschrittenen ging es zwar etwas ruhiger zu, aber nicht weniger spannend. Baran Kaan Kermici schaffte mit vier Punkten den Sprung auf Platz eins. Baran Kaan, der bereits im Schachkurs sehr erfolgreich spielte und dann lange Zeit nicht mehr aktiv war, kehrte mit einer großartigen Leitung zurück und zeigte in seinen Partien offensiven Witz und große Leichtigkeit. Paul Geissler ließ es ruhiger angehen, spielte sehr überlegt und kam so auf Platz zwei. Rang drei sicherte sich Joachim Hofmann, der auch sein erstes Turnier für die Schule spielte.

Bemerkenswert war, dass bei diesem Turnier einige neue Spieler dabei waren, aber auch viele „Rückkehrer“, wie zum Beispiel Jan Luka Häcker. Er glänzt in der Regel mit guter Raumübersicht auf dem Brett, und im Turnier schien es, als spielte er von Runde zu Runde mit mehr Ehrgeiz. Er erreichte Platz acht.

Die Voraussetzungen für eine starke Mannschaft sind derzeit sehr gut und wir hoffen, dass sich das im nächsten Schuljahr fortsetzt. Durch das Hineintragen in die Klassen verbreitert sich die Basis der Schachspielerinnen und Schachspieler an unserer Schule – aber es bietet auch die Möglichkeit, das Training zu intensivieren!

Großer Dank gebührt den Schülern, die beim Auf- und  Abbauen sowie dem Aufräumen in der Pausenhalle halfen. Ein großer Dank geht ebenfalls an die Eltern unserer Schachgruppe, die uns mit leckeren Kuchen, Keksen und Getränken versorgten.

Jürgen Woscidlo


 

Seedbombs – für Blütenexplosionen

Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit verschiedenen Mitmach-Aktionen auf dem 24. Heimfelder Stadtteilfest vertreten. Dabei waren wie jedes Jahr, unsere traditionelle Mooncarbahn, die von allen Kindern sehr begehrt wurde, der Schachstand, der sehr viele Besucher zum Schachspielen animierte und professionelle Unterstützung im Umgang mit Strategien bot und zugleich Einblicke gab, wie die Schachkurse unserer Schule durchgeführt werden und der Elternrat unserer Schule, der anhand verschiedener internationaler Gerichte die Besucher des Stadtteilfestes mit auf eine kulinarische Gaumen-Reise nahm.
Ganz neu in diesem Jahr war der sogenannte Saat- oder Samenbombenstand.
Wobei die Bezeichnung Saatbomben oder Samenbomben auf dem ersten Blick für Verwirrung sorgen kann. Gemeint sind dabei wallnussgroße „Bomben“ die aus Ton, humusreicher Erde und einer Wildblumensaatmischung bestehen. Die Bezeichnung geht zurück auf Protest-Aktionen urbaner Gärtner oder urbaner Landwirtschaft, die sich vor allem auf die Verschönerung der Innenstädte durch Begrünung brachliegender Flächen einsetzen.
Unsere fleißigen Helfer waren mit großer Begeisterung dabei und lockten vielzählige Besucher an den Stand. „Möchten Sie Saatbomben mitnehmen?“, so in etwa machten die fleißigen Helfer am Stand auf die Samenkugeln aufmerksam. Sie fertigten in regelmäßigen Abständen Saatmischungen an, woraus sie später Samenkugeln formten. Die Besucher schauten ihnen dabei zu und konnten auch mitmachen. Anschließend wurden die Kugeln liebevoll in kleine Eierkartons und in handverzierten Tütchen gepackt, die vorab von anderen Kindern angefertigt wurden und eine handgeschriebene Anleitung zur Pflanzung der Samenbomben wurde ebenfalls mitgegeben. Dafür konnte der Besucher nach Belieben einen kleinen finanziellen Beitrag für die Arbeit unseres Schulgartens spenden.
Hauptidee solch eines Standes war, Kinder zu animieren bewusster mit Naturprodukten umzugehen und überhaupt mit ihnen in Berührung zu kommen.
Insgesamt war der Tag ein voller Erfolg, trotz des immer wieder auftretenden Regens. Alle Stände und Mitmachaktionen wurden rege besucht. Der Saatbombenstand nahm zudem 90 € an Spendengeld ein.

Hamburg macht Schule: „Interessen als Ausdruck von Vielfalt berücksichtigen“

Der Artikel „Interessen als Ausdruck von Vielfalt berücksichtigen – Interessenbasiertes Lernen in verschiedenen Unterrichtsformen gestalten“ erscheint am 3. Juli in der nächstem Ausgabe von „Hamburg macht Schule“. Verfasst wurde der Beitrag von Nancy Riewoldt, die Lehrerin an der Schule Grumbrechtstraße ist. Wir veröffentlichen hier einen Ausschnitt. Der vollständige Artikel erscheint ebenfalls Anfang Juli auf unserer Homepage.

Die „Perle von Heimfeld“ beim Budni-Tag

Die Budnianer-Stiftung unterstützt unser Schulprojekt „Die Perle von Heimfeld“. Zweimal im Jahr findet der sogenannte „Budni Patentag“statt, an dem die Filiale uns einlädt, gemeinsam für unser Projekt zu werben und Spenden zu sammeln. Auch in diesem Jahr fanden sich am 1. April Eltern, Schülerinnen und Lehrer ein. Verkauft wurden handgefertigte Taschen, die eine Mutter unserer Schule gespendet hatte,  selbstgebackene Kekse und Kuchen von Pädagoginnen und kunstvoll hergestellte Ostereier vom Profilkurs Kunst. Ein tolle Zusammenarbeit, die sich gelohnt hat! Am 25. November sind wir wieder dabei. Danke Budni!

Gelungene Schachfortbildung

Schach spielt an der Schule Grumbrechtstraße eine wichtige Rolle, und das aus guten Gründen: Schach wirkt sich positiv auf die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler aus und macht vielen Kindern Spaß!

Seit nunmehr acht Jahren engagiert sich Jürgen Woscidlo mit unermüdlichem Einsatz in Kursen, Turnieren und bei vielfältigen Aktionen, wie zum Beispiel dem Stadtteilfest, für das Schachspiel an unserer Schule. Dieses Engagement macht neugierig und es stellt sich die Frage, wie das Schachspiel noch besser in die schulische Arbeit integriert werden kann.

So fand am 21. Februar eine Fortbildung zum Thema „Schach in der Schule“ mit den Referenten Manuela Kamp und Dr. Hendrik Hauschild, beide Lehrkräfte an der Stadtteilschule Ehestorfer Weg, statt. An dieser Veranstaltung nahm das gesamte Mathematik-Fachkollegium der Schule Grumbrechtstraße teil.

Die Leiter hatten vielfältige Materialien für den Einsatz im Schachunterricht mitgebracht, die von den Teilnehmern erprobt werden konnten. Rasch wurde deutlich, dass es sehr gute Möglichkeiten gibt, Schach auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen einzusetzen. Deutlich wurde auch schnell, dass das Nachdenken, Knobeln und Ausprobieren Spaß macht!

Am Ende waren alle begeistert und motiviert, Schach noch stärker in die Lerngruppen hineinzutragen und auch im Unterricht einzubauen.