Archiv der Kategorie: Schach

Schachstart für die Jüngsten

Gestern ist für sechs Schüler und Schülerinnen der Vorschulklassen der Anfängerunterricht im Schach gestartet. Nach den Schnupper-Schach-Tagen an der Schule Grumbrechststraße ist dies die Fortsetzung der Besuche in den Vorschul- und zwei Eingangsklassen. Der Einstieg unser neuen Spielerinnen und Spieler startete im Makruk, da wir uns auf den Besuch der thailändischen Delegation am 21. Februar  vorbereiten. In dieser ersten Stunde wurde mit König, Bauern und Elefeanten gespielt. Es gab kleine Übungspartien, die für Lachen und Spannung in der Gruppe sorgten.

Schachbesuch aus Thailand am 21. Februar

Nach den Schach-Schnupper-Tagen geht es für die Schachspieler und Schachspielerinnen unserer Schule dem nächsten Ereignis entgegen: Am 21. Februar wird eine Delegation thailändischer Offiziere unsere Schule besuchen, um mit den Spielern einen Vormittag bei Majruk (dem Schach der Thailänder) zu verbringen. Gestern startete die Schauchgruppe der Schule Grumbrechststraße  mit der heißen Phase des Trainings. Neben Routiniers waren auch neue Spieler dabei. Das Training war lustig und mit spannenden Partien innerhalb eines Probeturniers gut ausgefüllt.

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Schul-Schachtraining am Nachmittag

Im Training der Schach-Anfänger im Anschluß an die Schul-Schach-Tage an der Schgule Grumbrechtstraße ging es um die ersten Schritte zur Einschätzung von Stellungen auf dem Schachbrett. Dazu wurde auf dem Demobrett eine Stellung aufgebaut und gemeinsam im Rahmen der Lösungssuche analysiert. Es war eine motivierte Gruppe und ein schönes Training. Daneben wurde auch Go gespielt. Nach dem Go-Nachmittag am 20. Januar könnte sich das 4000 Jahre alte Brettspiel zum „Dauergast“ im Bereich Schach an der Schule Grumbrechtstraße entwickeln.

Finale der Schnupper-Schach-Tage

Heute war der letzte Tag der Schnupper-Schach-Tage. Auf dem Programm stand der Besuch einer Vorschul- und einer Eingangsklasse. In beiden Klassen war eine große Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für das Schach zu sehen. Viele verfügten über Vorkommnisse, und so konnten schöne Partien gespielt werden. Dabei spielten jeweils ein Spieler mit Vorkenntnissen mit einem ohne Vorkenntnissen zusammen. Eine Klasse konnte mit zwei Schachbrettern und Figuren ausgestattet werden.

Nach fünf Schnupper-Schach-Tagen ist es Zeit für ein Resümee:

  1. In allen besuchten Klassen hatte ein Drittel der Schülerinnen und Schüler Vorkenntnisse im Schach.
  2. Die Schülerinnen und Schülern mit Vorkenntnissen
    gaben an, Schach von den Eltern oder Großeltern gelernt zu haben und mit ihren regelmäßig zu spielen.
  3. Es wäre schön, wenn für die Schacharbeit in der Schule Großeltern gewonnen werden könnten.
  4. Mindestens 50% der Schülerinnen und Schüler gaben an, ein Schachbrett zu Hause zu haben.
  5. Das große Potenzial an Schachspielern könnte dazu führen, das zum Beispiel Pausenschach stärker gefördert wird. Denkbar wäre auch, dass Schülerinnen und Schüler, die morgens zur Schule kommen, in den Klassen schon Schach spielen können, bis die Lehrkraft eintrifft.
  6. Die Hebung des schachlichen Potenzials an der Schule ist eine langfristige Arbeit, die es laut Jürgen Woscidlo (Leiter der Schachgruppe an der Schule Grumbrechtstraße) sich lohnt zu leisten.

Einen großen Dank an alle Schülerinnen und Schüler für ihren tollen Einsatz während der Schnupper-Schach-Tage. Ein weiterer Dank gebührt allen Lehrkräften und Erzieherinnen, die diese Schach-Schnupper-Tage in ihren jeweiligen Lerngruppen (Klassen) ermöglicht haben. Im nächsten Jahr werden wieder Schnupper-Schach-Tage geplant.

Jürgen Woscidlo

Überraschung an dritten Tag der Schnupper-Schach-Tage

Im Rahmen der Schach-Schnupper-Tage wurde heute die LG 11, eine Klasse mit Überraschungspotential, besucht. Zum einem konnten viele Schülerinnen und Schüler bereits Schach spielen, zum anderen wartete ein siebenjähriger Schüler mit wirklich starkem Spiel auf.  In dieser Partie spielte der Schüler mit den schwarzen Steinen und lieferte sich mit den Schachgruppenleiter Jürgen Woscidlo (weiße Figuren) eine packende Partie, die nach Abtausch der letzten Bauern Remis endete. Für die Partie wurde die Stunde extra verlängert. Vielen Dank hierfür an die Lehrkraft!

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Schnupper-Schach-Tage

Heute starteten die Schnupper-Schach-Tage an der Schule Grumbrechtstrasse. In dieser Woche werden alle Vorschulklassen und eine Eingangsklasse  von Jürgen Woscidlo, dem Leiter der Schachgruppe an der Schule Grumbrechtstraße besucht. Bei diesen Besuchen können die Kinder dann − für viele zum ersten Mal − in Kontakt mit dem sogenannten königlichen Spiel kommen. Die Schnuppertage finden seit drei Jahren regelmäßig in der Schule statt und haben das Ziel, schachbegeisterte Kinder möglichst früh an das Schachspiel heranzuführen. Da die Grumbrechtstrasse eine Grundschule mit Vorschule und bis Klasse sechs ist, kann im besten Fall ein Schüler sieben Jahre in der Schule Schach spielen, was für die Schulmannschaft sehr wertvoll ist. Natürlich erfahren bei einem solchen Besuch in der Vorschule die Kinder auch etwas zur Entstehungsgeschichte des Schachs.

Go an der Schule Grumbrechtstrasse

Beim 1. Go-Nachmittag an der Schule Grumbrechtstrasse erhielten 26 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen ein bis sechs einen Einblick in das mehr als 4000 Jahre alte Brettspiel Go. Es somit älter als Schach. Mit Unterstützung der Hamburger Go-Spieler Olaf Voß und Matthias Winzer sowie mit Material des Hamburger Go-Landesverbandes wurden die Schülerinnen und Schüler auf einfacheren Spielbrettern von neun mal neun Linien in kleinen Übungspartien begleitet und angeleitet. Normalerweise wird Go auf Brettern mit 19 mal 19 Linien gespielt.
Viele der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler waren dann in der Lage in der zweiten Hälfte des Nachmittags selbstständig Partien zu spielen.
 

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8. Shogi-Match in der Schule Grumbrechtstraße

Das 8. Shogi-Treffen der Schule Grumbrechtstraße und der Japanischen Schule Hamburg fand diesmal im Schachraum der Schule Grumbrechtstraße statt. Insgesamt 32 beziehungsweise 31 Schülerinnen und Schüler beider Schulen trafen sich an den Schachbrettern, die für einige „die Welt bedeuten“.

Vor dem eigentlichen Match tauschten die Schüler Begrüßungskarten aus, und die japanischen Gäste überreichten selbstgefaltete Kraniche. Es ist diese schöne Art des Umgangs miteinander, die dieses Shogi-Treffen so wertvoll machen. Für viele Schüler beider Schulen war es ein Wiedersehen mit alten Bekannten und auch diejenigen, die sich zuvor nicht kannten, hatten keine Mühe in Kontakt zu kommen. Ein gemeinsames Mittagsessen rundete das Programm ab.

Gespielt wurde von 10 bis 13:30 im „Schweizer System“.
Während die Mannschaft der japanischen Schule (5./6. Klasse ) nahezu unverändert antrat, gab es bei dem Team der Grumbrechtstrasse doch einige gravierende Veränderungen in der Besetzung. So traten fünf Vorschüler neu für das Team der Grumbrechtstrasse an, sowie drei Anfänger aus der 2. Klasse. Daneben waren aber auch Routiniers wie Ian Meinköhn und Paul Geissler am Start. In den ersten zwei Runden dominierten die Gäste und konnten davonziehen. Nach der Mittagspause ging es dann ans „Eingemachte“. Aufgrund der verbliebenen knappen Zeit, wurde die restlichen Runden im Modus „5 Minuten Blitz“ gespielt. Hier kamen die Spielerinnen und Spieler der Grumbrechtstrasse deutlich besser zurecht, da sie mit dem Spielen mit der Schachuhr vertraut sind. Viele Partien wurden durch Zeitüberschreitung entschieden.
Im Team der Grumbrechtstrasse gab es einige erfreuliche Überraschungen.

Den Auftakt machte Kerem Kurucca mit einem Sieg in der ersten Runde. Danach kämpfte er verbissen um jedes Feld und jede Figur. Am Ende wurde er mit 4,5 Punkten aus fünf Runden belohnt und landete am Ende auf dem geteilten zweiten Platz. Thore Matthei, eigentlich ein Experte für „Commander Chess“ spielte ein wirklich gutes Turnier und holte ebenfalls 4,5 Punkte aus fünf Runden.
Elefetrios Pwalidis, der noch nie ein Shogi Turnier gespielt und ebenfalls Anfänger ist, holte drei Punkte aus fünf Runden und erreichte den geteilten sechsten Platz.

Finlay Paul arbeitete sich aus einer fast Niederlage zu einem wahren Siegeslauf empor und holte zusammen mit Ian den geteilten ersten Platz – zusammen mit Yujiro Yamatake. Herzlichen Glückwunsch!

In keiner Runde blieben die japanischen Schüler die Antwort am Brett schuldig: es folgte Schlag und Gegenschlag. Dabei blieb die Atmosphäre freundschaftlich und humorvoll.

Nun zur Gruppe der Vorschüler: Insgesamt traten fünf Vorschüler an und lieferten den japanischen Gästen einen guten Fight. Ludwig Witte holte als bester Vorschüler zwei Punkte aus fünf Runden und landete auf Platz acht – ein wirklich gutes Ergebnis, denn alle Vorschüler spielen erst seit rund drei Monaten Shogi.

Aber wie auch im traditionellen Schach, so zeigte sich es auch im Shogi, dass richtig war, die Vorschüler in die Mannschaft aufzunehmen. Es bleibt zu hoffen, dass sie möglichst lange Freude am Shogi haben werden. Das Shogi-Treffen ging dann mit Teilung der Plätze eins bis acht zu Ende, da aufgrund von Zeitmangel Stichkämpfe nicht mehr stattfinden konnten.

Die Endtabelle finden sie hier und auf der Homepage der japanischen Schule in Hamburg.

Das nächste shogit-Treffen beider Schulen findet am 21. November 2018 statt – dann in der japanischen Schule.

Großen Dank an die Frau Shimabukuro , von der japanischen Schule für das Zustandekommen dieses schönen Vormittages und auch den beiden Lehrern, Herrn Yamamoto und Herrn Yamaguchi. Mit ihrer freundlichen Art haben sie die Herzen vieler Schüler der Grumbrechtstrasse gewonnen. Großen Dank auch an Julia Horbach, die mit ihren Japanisch-Kenntnissen manche Sprachhürde überwunden half. Vielen Dank allen Eltern der Schachgruppe der Grumbrechtstrasse, die die Shogi Spieler mit leckerem Kuchen und Saft versorgt haben.

Rechtes gegen Linkes Alsterufer – und wir mittenmang!

Nach mehr als einem halben Jahr Vorbereitung machten sich am 31. Mai gleich 17 Spielerinnen und Spieler der Schachgruppe der Schule Grumbrechtstraße sowie acht Eltern auf den Weg in die Barclaycard-Arena, um die 64 Schachfelder zu bespielen zu lassen. In der Barclaycard-Arena selbst herrschte „La Ola“-Stimmung: Zur Musik wurde getanzt, gelacht und teilweise auch mitgesungen. Die mehr als 3800 Schüler ließen die Arena förmlich „überkochen“  werden. Eine unvergessliche Stimmung in einer tollen Location!

Unsere Mannschaft aus der Schule Grumbrechtstraße ( Foto: Julia Horbach).

Neu in der Mannschaftsaufstellung unserer Schule war, dass in unser Mannschaft 15 Vorschüler(!)  spielten. Dies ist ein tolles Ergebnis des intensiven Trainings in der Vorschule. Mit der frühen Einbindung von Spielern und Spielerinnen hat unsere Schule auch schon vorher gute Erfahrungen gesammelt, als wir im Jahr 2012 eine Spielgemeinschaft mit dem Kindergarten „UniZwerge“ hatten. In diesem Jahr war die Schacharbeit in der Vorschule besonders intensiv und die Ergebnisse spiegelten dies auch wider. Im Mannschaftskampf gegen das Team der Schule Nettelnburg gewann unsere erste Mannschaft beide Runden und holte sich eine Mannschaftsurkunde. Großen Dank an die Spielerinnen, die uns halfen, unsere Reihen zu füllen, da zwei gemeldete Spieler leider nicht angetreten waren.

Unsere zweite Mannschaft war mit Routiniers besetzt und zeigte eine deutliche Leistungssteigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Mit Aditya Kakalur, Valentino Americo, Ananya Mathapati, Sven Meinköhn, Anshu Kashyap und Kerem Kuruca ließ das Team in den beiden Runden nichts anbrennen. Die Mannschaft fuhr ebenfalls in zwei Runden einen souveränen Sieg gegen Nettelnburg I ein. Zum ersten Mal dabei war Felix Ebeling, der ein gutes Spiel zeigte. Verstärkt wurde die Mannschaft jeweils um eine externe Spielerin, die ebenfalls zum Punktegewinn beitrug.

Die dritte Mannschaft unserer Schule startete gleich zu Beginn mit dem Nachteil, nur die ersten vier Bretter besetzen zu können. Im besten Fall hätte es so für ein Unentschieden gereicht. Doch das Glück war diesmal auf unserer Seite: Auch unser Gegner, das Gymnasium Ohlstedt, kam nur mit vier Spielern. So war wieder ein Mannschaftssieg möglich: Ian Meinköhn, Thore Matthei und Paul Geißler spielten offensiv und setzten ihre Gegenspieler jeweils matt. Bei Baran Kaan Kiremitdtci lief es nicht es nicht ganz so glatt. In der Eröffnungsphase kam er positionell und materiell in Nachteil. Es sah so aus, als würde sein Gegner ihn überspielen. Doch Baran Kaan verteidigte sich beharrlich, festigte seine Stellung und glich materiell aus. Schließlich endete die Partie remis. Ein gutes Ergebnis für beide Spieler. Der Sieg auch hier mit 3,5:0,5 an uns.

Damit hatten alle drei Mannschaften ihre Aufgabe erfüllt . Dieses Jahr hatten wir ein erfogreiches Turnier. Einen großen Dank an die Familien Horbach, Kakalur, Witte und Kolli für ihre großartige Unterstützung bei der Begleitung und Betreuung unserer Mannschaften vor Ort.

Rechts gegen Linkes Alsterufer 2019 kann kommen!


Zum Abschluss noch einige Bildimpressionen:

Gespanntes Warten auf den Einlass ( Foto: Julia Horbach)

 

 

 

 

 

Die Spielerinnen unseres Teams: von links nach rechts: Ananya Mathapati, Ahana Murthy, Raechel Jain ( Foto: Julia Horbach).
Zeit für eine Partie Janggi auf einem XiangQi Brett!